Nutzung von privaten Teams-Konten kann auf Unternehmensgeräten blockiert werden

Zu Beginn der Woche hat Microsoft angekündigt, dass die neuen Endkunden-Features in Microsoft Teams unter Android und iOS in die Vorschau starten. Wer sich mit seinem persönlichen Microsoft Konto in Teams einloggt, kann anschließend im privaten Umfeld Gruppen anlegen, chatten und zusammenarbeiten.

Dazu eine vielleicht ganz interessante Detailinfo: Zumindest während der Vorschauphase wird kein Microsoft 365 Abonnement erforderlich sein, wie es in Zukunft weiter geht, steht noch nicht fest. Vermutlich wird es wie bisher allgemein verfügbare kostenlose Features geben, wer mehr will, muss das Abo abschließen.

Nun aber zum eigentlichen Thema: Wer ein Unternehmens-Smartphone benutzt und sich schon darauf freut, Teams in Zukunft auch privat nutzen zu können, der sollte sich vergewissern, ob das auch zulässig ist. Unternehmens-Admins können nämlich per Richtlinie festlegen, dass man sich in Teams nur mit genau einem Konto anmelden kann, nämlich dem geschäftlichen. Ist diese Richtlinie aktiv, kann man sich nicht mit seinem Microsoft Konto einloggen. Diese Richtlinie ist noch sehr neu, dürfte also bislang, wenn überhaupt, nur auf wenigen Geräten aktiv sein. Das könnte sich aber in Zukunft ändern, je nachdem, wie restriktiv ein Unternehmen das handhabt.

Wenn das Gerät nicht vom Unternehmen verwaltet wird, dann besteht ausdrücklich keine Möglichkeit, den Login mit einem privaten Account zu verhindern. Aktuell informiert Microsoft die Business-Kunden, dass Teams ab dem 30. Juni beim Start einen Hinweis einblenden wird, der auf die Möglichkeit hinweist, es auch für private Zwecke zu nutzen. Unternehmen, die das nicht möchten, können per Supportticket beauftragen, dass ihre Domäne davon ausgenommen wird und die Nutzer keinen Hinweis sehen, die Funktion an sich wird dadurch aber nicht blockiert.

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