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Probleme mit MS Outlook: Juni-Patches beschädigen PST-Dateien

Seit Microsoft seine Sicherheitsupdates für Juni 2020 freigegeben hat, leiden einige Outlook-Nutzer unter beschädigten PST-Dateien.

Die heise-Redaktion ist von einem Leser kontaktiert worden, der von einem merkwürdigen Problem berichtet, das inzwischen einige Menschen melden: Beim Öffnen von Outlook 2016 wird nur die Reparatur der Datendateien angeboten. Der Versuch, ein neues Outlook-Profil mit neuen Datendateien einzurichten, zeigt keine Wirkung. Der Leser schreibt: „Das Problem konnten wir bis jetzt bei Kunden mit Exchange/O365 Konten feststellen und bei einer Kundin mit POP3 Postfächern.“

Dem Autor dieses Artikels war das Problem ebenfalls bekannt, da er Informationen dazu von US-Bloggern bekam. Erste Meldungen im Forum von askwoody.com zeigen, dass es breiter auftritt. Auch im Microsoft Answers-Forum finden sich Beschreibungen des Fehlerbilds.

In allen Fällen weigert Outlook sich, wegen der beschädigten PST-Datei, zu starten. Der Versuch, Outlook über die internen Funktionen zu reparieren, hilft Betroffenen nicht weiter. Aktuell ist unklar, ob das Problem in Outlook durch ein Windows- oder ein Office-Update vom Juni 2020 ausgelöst wird. Dem Autor sind nur Fälle bei Outlook 2016 bekannt.

Ein möglicher Workaround

In einigen Fällen scheint ein Eingriff in die Registrierung von Windows und das Löschen der Informationen, wo die PST-Dateien gespeichert sind, zu helfen. Der betreffende Schlüssel ist:

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\PST

Dort sind der Wert LastCorruptStore mit dem Pfad auf die PST-Datei sowie der 32-Bit-DWORD-Wert PromptRepair zu löschen. Im Anschluss ist der Outlook-Client neu zu starten und dann zu testen, ob die Fehlermeldung weg ist.

Microsoft bestätigt den Bug

Microsoft hat inzwischen einen Supportbeitrag veröffentlicht: Das Problem tritt wohl mit Office 365 in der Click-to-Run-Variante auf. Sobald der Outlook-Client auf die Version 2005 Build 12827.20268 oder höher aktualisiert wurde, kann es zum Fehler kommen.

Nach den Juni-Security-Updates aufgetretene Druckerprobleme, können mit einem Korrektur-Update behoben werden.

[Update 26.06.2020 11 Uhr] Dieses Problem wurde von Microsoft in der Monthly Channel Version 2005 Build 12827.20470 und höher behoben. Um den reparierten Build von Outlook zu installieren, wählen Sie Datei, Office-Konto, Aktualisierungsoptionen, Jetzt aktualisieren und lassen den Client aktualisieren.

Quelle: Heise.de

Outlook für Android unterstützt einen ruhigen Feierabend

Ein längst überfälliges Feature für Outlook wurde nun veröffentlich, das vor allem für die interessant ist, die Outlook beruflich nutzen.

In den „Nicht stören“-Einstellungen von Outlook gibt es eine neue Option mit dem Titel „Abends“. Mit dieser können Benachrichtigungen am Abend und in der Nacht deaktiviert werden, damit man im wohlverdienten Feierabend nicht gestört wird.

Falls es noch andere Nutzer gibt, die sich fragen, wo man denn in den Einstellungen die „Nicht stören“-Funktion findet, hier der Screenshot dazu:

 

Quelle: Dr. Windows

Microsoft Outlook: Synchronisation der Signatur über alle Geräte in Arbeit

Office 365 Nutzer können sich über die angekündigte Entwicklung eines kleinen neuen Features für Outlook freuen.

Inzwischen ist man es gewohnt, dass sich viele Daten und Einstellungen über alle Geräte hinweg synchronisieren. Ärgerlich nur, dass die Signatur aus dem Outlook stur auf dem jeweiligen Gerät verbleibt. Und wenn man vergisst, sie vor einer Neuinstallation zu sichern, dann ist sie futsch.

Seit 2017 haben viele Nutzer angeregt, die Signatur möge doch bitte in die Cloud wandern, damit sie auf alle genutzten Geräte synchronisiert werden kann.

Endlich hat ein Microsoft-Entwickler bestätigt, dass die Entwicklung einer solchen Funktion begonnen hat. Es dürfte also nicht mehr so lange dauern, bis dieses Feature verfügbar ist.

Outlook: April-Update bringt viele Kalender-Verbesserungen

Abonnenten von Office 365, egal ob Business oder Consumer, dürfen sich mit dem Mai-Update auf zahlreiche neue Kalender-Features freuen.

 

  • Jetzt kann in den Einstellungen deaktiviert werden, dass Outlook beim Start Erinnerungen für bereits vergangene Termine anzeigt.
  • Für neue Besprechungen kann man nun außerdem eine individuelle Standard-Dauer festlegen, außerdem gibt es die Option „Termine und Besprechungen früh beenden“. Dadurch werden alle Besprechungen am Ende automatisch um beispielsweise fünf oder zehn Minuten gekürzt. So soll das Ärgernis der „Stumpf-an-Stumpf“-Termine gelöst werden.
  • Ganz neu gestaltet wurde der Editor für neue Termine. Man muss jetzt beispielsweise nicht mehr zum Terminplanungs-Assistenten wechseln, um andere Leute einzuladen. Im folgenden Screenshot ist noch eine weitere Neuerung zu sehen, nämlich die Option, das Weiterleiten von Einladungen zu unterbinden, indem man das entsprechende Häkchen entfernt.
  • Den bereits erwähnten Terminplanungs-Assistenten gibt es natürlich trotzdem immer noch, hier gibt es ebenfalls zwei Neuerungen. Die Eingabe eines Namens in einer Zeile startet automatisch die Suche nach dem passenden Kontakt, und wenn der Name zu lang ist, dann kann man die Spalte in der Breite anpassen, damit der Name nicht abgeschnitten wird.
  • Ebenfalls neu in diesem Update ist die Möglichkeit, mehrere Räume an verschiedenen Orten zu buchen, wenn sich zum Beispiel nicht alle Teilnehmer im selben Raum treffen. Außerdem können jetzt alle Teilnehmer an einer Besprechung sehen, wer zu- oder abgesagt hat.

Der Rollout des Updates hat gerade begonnen, unter Umständen kann es also ein paar Tage dauern, ehe die neuen Funktionen überall sichtbar werden.

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Outlook-Schulung in Hannover

Die Weitergabe von Wissen um die IT und die EDV Tools besser zu nutzen ist einer unserer Hauptanliegen in der Kundenbetreuung.

Ein Beweis unserer Kompetenz dazu war Ende Oktober die Bitte eines niedersächsischen Unternehmens Outlook Schulungen durch unseren Office Experten Andreas Gusenbauer abzuhalten.

Gerne sind wir der Einladung gefolgt und konnten in mehreren vierstündigen Sessions das erfolgreiche und effiziente Arbeiten mit Outlook und Microsoft Exchange an rund 100 Mitarbeiter weitergeben.

Sind Sie auch an Schulungen und abgestimmte Workshops interessiert, bitten wir um Kontaktaufnahme. Wir zeigen Ihnen und Ihren Mitarbeitern wie Sie Office Produkte noch besser einsetzen können, Cloudlösungen nutzen und Teamzusammenarbeit steigern können.

Neue Phishing-Welle

Die Phishing-Welle ist diesmal gegen Nutzer von Office 365 und Outlook.com gerichtet

Wir haben erfahren, dass derzeit vermehrt Phishing-Angriffe auf Nutzer von Outlook.com und Office 365 stattfinden. Die Phishing-Mails stammen angeblich vom Microsoft-Support und informieren darüber, dass mehrere Nachrichten angeblich nicht zugestellt werden konnten, weil der Speicher für das Postfach voll sei.

Nicht nur die Meldung sieht täuschend echt aus, auch die Mailadressen sind echt und die Links zu Microsoft in der Fußzeile verweisen auf die offiziellen Microsoft-Seiten. Wer allerdings den Link anklickt, mit dem man angeblich Zugriff auf die nicht zugestellten Nachrichten bekommen soll, der landet auf einer heimtückischen Webseite, die der offiziellen Microsoft-Seite auch ähnelt. Allerdings verrät der Blick auf die URL sofort, dass es sich nicht um eine offizielle Microsoft-Seite handelt!

Also vorsichtig sein – fragen Sie uns bevor Sie solche Links anklicken.

Office-Suite: größeres Update

Das Juli-Update für die Microsoft Office 2016 bringt in allen Office-Programmen verschiedene nützliche Neuerungen:

3D Unterstützung:

Die Office-Programme Word, Excel, PowerPoint und Outlook bekommen Unterstützung für 3D-Objekte. Diese können in Dokumente eingefügt und bearbeitet werden, man kann sie z.B. kippen, drehen oder in der Größe verändern. Nähere Infos hier.

Automatisches Speichern:

Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien, die in OneDrive abgelegt sind, werden nun automatisch während der Bearbeitung gespeichert, so dass keine Änderung mehr verloren geht. In Office Online war das schon länger der Fall.

Gleichzeitiges Bearbeiten von Excel-Dateien:

Tabellen können (bisher nur in Excel Online möglich) – unter der Voraussetzung, dass die Datei in OneDrive gespeichert ist – von mehreren Usern gleichzeitig bearbeitet werden.

Weitere Neuerungen:

In Word, Excel, PowerPoint und Outlook erhalten sehbehinderte Nutzer nun Audio-Unterstützung in Menüs und Funktionen.

In Word wird LaTeX in mathematischen Gleichungen unterstützt.

Outlook zeigt bei der Empfänger-Auswahl das zugehörige Kontaktbild an.

Dateien, die Outlook als Cloud-Anhang gesendet wurden, lassen sich per Drag&Drop auf den PC herunterladen.

Änderungen, die von anderen Nutzern an einer PowerPoint-Präsentation vorgenommen wurden, lassen sich gezielt nachverfolgen.

Der Designer in PowerPoint wurde um neue Vorschlagsfunktionen erweitert.

 

Der Rollout wird in den kommenden Wochen erfolgen, den Office-Insidern (bzw. den Ungeduldigen) steht die Version 1707 (Build 8326.2033) im Slow Ring jetzt schon zur Verfügung.

Quelle: Microsoft